Hauptquelle · Grimm (DWB, 1854–1961)
magdthum m.
magdthum , m. und n. jungfräulichkeit, mhd. magettuom, magetuom: virginitas magetdom Dief. 622 a ; wenn ein weibsbilde dem herrn ein gelübde thut, und sich verbindet, weil sie in jrs vaters hause und im magdthum ist. 4 Mos. 30, 4 ; wie er sie nit als für sein eigen, sunder zu schanden hinfüren und sie irer ehren und magdtum berauben wölt. Livius v. Schöfferlin 47 ; im 17. jahrh. noch aus der bibel gekannt ( vgl. Schottel 383 a ), in der modernen sprache aufgefrischt: in ihren ( der Jenny Lind ) blauen augen schwimmt nordisches gemüth und mondschein, und in ihrer kehle tönt die reinste jungfräu…