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Luīni

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Meyers
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Eintrag · Meyers Konv.-Lex. (1905–09)

Luīni

Bd. 12, Sp. 834
Luīni (Luvino), Bernardino, ital. Maler der mailändischen Schule, geb. zwischen 1475 und 1480 in Luino am Lago Maggiore, gest. bald nach 1533, war zwischen 1500 und 1533 als Fresko- und Tafelmaler in Mailand und an andern Orten Oberitaliens tätig. Er war anfangs Schüler des Ambrogio Borgognone, wofür besonders seine Pietà in der Kirche Santa Maria della Passione in Mailand spricht, entwickelte sich aber vorzugsweise unter dem Einfluß des Leonardo da Vinci, auf dessen Namen früher viele von Luinis Tafelbildern gingen. Seelenvolle Köpfe, Zartheit der Färbung, Lieblichkeit der Formen charakterisieren ihn; von Leonardos großartiger Kompositionsweise und feuriger Energie dagegen hat er sich nichts zu eigen gemacht. Das Meiste von L. befindet sich in Oberitalien. In Mailand sind in der Ambrosiana, Brera, im Museum Poldi-Pezzoli und in Privatsammlungen mehrere Tafelbilder von ihm, andre in der Hauptkirche zu Legnano, in den Uffizien zu Florenz (Enthauptung Johannes des Täufers), in der Galerie zu Bergamo (Geburt Christi), in der Nationalgalerie zu London (Christus unter den Schriftgelehrten) und im Kaiser Friedrich-Museum zu Berlin (Maria mit dem Kind). Fresken von ihm befinden sich in der Brera (aus verschiedenen Kirchen und Häusern von der Wand abgelöst), darunter sein Hauptwerk: eine thronende Madonna mit den Heiligen Antonius und Barbara (1521); in der Ambrosiana die Geißelung Christi; in der Wallfahrtskirche zu Saronno (um 1525); in der Kirche Santa Maria degli Angeli in Lugano unter andern eine Passion (1528) und in der Kirche San Maurizio zu Mailand. Die Fresken, die sich, von der Wand abgenommen, im Palazzo Litta befanden, sind in das Louvre nach Paris gekommen. – Auch seine Söhne Evangelista und Aurelio L. waren tüchtige Maler; beide lebten noch 1584. Der erstere zeichnete sich namentlich im Ornament aus, der andre war ein Anhänger der spätern römischen Schule. Vgl. Williamson, Bernardino L. (Lond. 1899).
1945 Zeichen · 18 Sätze

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Von der indoeuropäischen Wurzel bis zur Mundart

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  1. 19./20. Jh.
    Konversationslex.
    Luini

    Herder (Konv.-Lex., 1854–57) · +1 Parallelbeleg

    Luini od. Luvine , Bernardino, einer der ausgezeichnetsten Maler der mailänd. Schule und der beste Schüler Leonardo da V…

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Komposita & Ableitungen mit luini

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