Hauptquelle · Meyers Konv.-Lex. (1905–09)
Lüderitz
Lüderitz , 1) Gustav , Kupferstecher, geb. 15. Dez. 1803 in Berlin, gest. daselbst 13. Febr. 1884, trat mit 16 Jahren in die dortige Akademie, 1822 in das Atelier des Kupferstechers Buchhorn und ging 1827 nach Paris, wo er im Atelier von Th. Richomme arbeitete und die Schwarzkunst erlernte. 1832 ging er nach London, um sich die Technik des Stahlstichs anzueignen. Dann kehrte er nach Berlin zurück, wo er bis an sein Ende tätig war. Er war königlicher Professor und Lehrer an der Kunstakademie. Seine Hauptstiche in Linienmanier sind: die Bergpredigt nach K. Begas, die Söhne Eduards nach Th. Hilde…