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Ludolf

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Meyers
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Eintrag · Meyers Konv.-Lex. (1905–09)

Ludolf

Bd. 12, Sp. 772
Ludolf, Hiob, berühmter Orientalist, der Begründer des Studiums der äthiopischen Sprache und Literatur in Europa, geb. 15. Juni 1624 in Erfurt, gest. 8. April 1704 in Frankfurt a. M., studierte seit 1639 in seiner Geburtsstadt und in Leiden, bereiste seit 1647 die Niederlande, Frankreich, England und Italien, wo er in Rom von dem Abessinier Gregorius im Äthiopischen unterwiesen wurde, Schweden und Dänemark, ward 1675 Kammerdirektor in Altenburg, siedelte drei Jahre später nach Frankfurt a. M. über, ward 1681 Kammerdirektor beim Kurfürsten von der Pfalz und 1690 Präsident des Collegium imperiale historicum. L. soll 25 Sprachen verstanden haben. Seine Hauptschriften sind: »Sciagraphia historiae aethiopicae« (Jena 1676); »Historia aethiopica« (Frankf. 1681, auch englisch, französisch und holländisch) nebst »Commentarius« (das. 1691) und »Appendices« (1693–94); »Grammatica linguae amharicae« (das. 1698); »Lexicon amharico-latinum« (das. 1698); »Lexicon aethiopico-latinum« (2. Aufl., das. 1699); »Grammatica aethiopica« (2. Aufl., das. 1702); eine Ausgabe des äthiopischen Psalters mit lateinischer Übersetzung (das. 1701) u. a. Sein Leben beschrieb Chr. Juncker (Leipz. u. Frankf. 1710). Vgl. J. Flemming, L. (in den »Beiträgen zur Assyriologie«, Bd. 1 u. 2, Leipz. 1890 u. 1891).
1311 Zeichen · 37 Sätze

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Von der indoeuropäischen Wurzel bis zur Mundart

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  1. 18./19. Jh.
    Goethe-Zeit
    Ludolf

    Goethe-Wörterbuch

    Ludolf Name eines Bauern in ‘Reineke Fuchs’ 50,22 ReinF II 154 Katherina Mittendorf K.M.

  2. 19./20. Jh.
    Konversationslex.
    Ludolf

    Herder (Konv.-Lex., 1854–57) · +1 Parallelbeleg

    Ludolf , Hiob, geb. 1624 zu Erfurt, gest. 1704 zu Frankfurt a.M., gothaischer Staatsbeamter, gelehrter Orientalist, schr…

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Zerlegung von ludolf 2 Komponenten

lud+olf

ludolf setzt sich aus 2 eigenständigen Lemmata zusammen. Die Klammerung zeigt die Hierarchie der Komposition; Klick auf einen Bestandteil öffnet seine Etymologie.

ludolf‑ als Erstglied (2 von 2)

Ludolf, Hieron. v

DWBQVZ

--- vollständige und gründliche einleitung in die chymie. Erfurt 1752 . ---

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Cotta, M. (2026). „ludolf". In lautwandel.de — Aggregat aus 53 historischen deutschen Wörterbüchern. Abgerufen am 12. May 2026, von https://lautwandel.de/lemma/ludolf/meyers
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Cotta, Marcel. „ludolf". lautwandel.de, 2026, https://lautwandel.de/lemma/ludolf/meyers. Abgerufen 12. May 2026.
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Cotta, Marcel. „ludolf". lautwandel.de. Zugegriffen 12. May 2026. https://lautwandel.de/lemma/ludolf/meyers.
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