Hauptquelle · Etymologisches Wb. des Ahd. (EWA)
luchilîn
luchilînAWB n. a-St., im Abr (1,170,9 [Pa, Kb, Ra]) und Gl. 3,662,23 (13. Jh.): ‚kleine Öffnung, Spalt; hiatus, porus‘ (mhd. löche- lîn, nhd. Löchlein). Denominale Ableitung mit dem Suffixkonglomerat -ilîn (s. d.) in diminutiver Funktion. S. loh. – lûhougônAWB ? 1499 luchen – luhsS1500 sw.v. II, Gl. 2,747,53 (um 1000, bair.) und Gl. im Clm. 18547b (um 1000, bair.; vgl. Nievergelt 2007: 209f.): ‚blinzeln, mit den Augen zucken; palpitare‘. Steinmeyer, a. a. O. liest luhouuun, dementsprechend bei Ra- ven 1963–67: 2, 93 *luhouuon? Das komp. Verb enthält einen Verbalstamm lûh- im VG. Die Zugehörigk…