Eintrag · Rheinisches Wb.
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Lohn III das Wort ist allg., u. zwar Rhfrk lōn, Pl. -ē-; Mosfrk lō:n, –ū:-, Pl. -ē:-, –ī-: [WBitb, WPrüm, Malm lu·ŋ., Pl. -i-]; Siegld lōə, lūə, Pl. lēə, līə; Rip lū:n, Pl. -ȳ:-; Berg lōn, –ō:- [Elbf lō·ă.n], Pl. --, –:- [-·ă.-]; SNfrk lū·ə.n, Pl. -ȳ·ə.- [Heinsb-Dremmen lø·n.ts]; Klevld lōn, Pl. --; MülhRuhr lū·ă.n, Pl. -ȳ·ă.-; Demin. lēnχə(n) usf. m.: 1. wie nhd. Arbeitslohn, Entgelt, Lohnsumme (Arbeits-, Fuhr-, Wirks-, Dag-, Dienst-, Wochenl.); de hät (verdent, krig) ene schüne (nette, huhe, gode, kene gode, schlechte, knappe, spacke, nidderige usf.) L.; der L. es höggigen (heutigen) Dags schlapp; de Lühn sen herafgegange Rip, Allg.; he steht bei mech en L. (on Bruət); en L. goəhn sich verdingen; en L. werke arbeiten; för L. utwuəhnen eine Stellung als Knecht oder Magd haben; zonger (sonder) L. örges wuəhne irgend wo ohne Geldentschädigung arbeiten; jet van der L. aftrecke (afhane ‘abhalten); an der L. jet beisette (beigeəve); möt der L. beisiən an L. nichts mehr zu fordern haben; op der L. jet beikriege Naturalbeigabe SNfrk, Allg. RA.: We de Ärbet, esu der L. Schleid, Elbf; demno die Herd (Herde), demno der L. uWupp 1870. Got Kos es halve L. Sieg; K. en L. is geine Strundj (Kot) Heinsb-Millen. Der Dag es su longk, der L. es su kronk (gering) Heinsb. Undank es der Welt L. Köln-Stdt, MGladb. Düvelsdank es enge (einem) singe L. Undank Aach, Monsch. De Mann, de sech anbot, dem wurd der L. nit grot NBerg. Den de Knet (Knecht) dengt, get em och sei L. Saarbg-Faha. Sag, wat gehste so op en Si (eine Seite), du has och gene L. kriəge! warum gehst du so schief? MGladb. Werk dich net möd (müde), de L. mossen se dir esuə gen! Schleid. Dat as e gude Migder (Mäher), da brängt sei L. mat ein fleissiger Mäher Prüm-Leidenborn. Böhntje krig sin Löhntje auf eine Bohne folgt ein Furz Mörs. Vür (wir) mössen et op et kleng (klein) Lüəhnche van dem Jong duəhn wir müssen von dem kleinen L. unseres Sohnes leben Aach-Stdt. Fir e bess-che preissische L. Sold Westerw. — 2. Entgelt für Böses, Strafe; nu hät de och sine L.; de krit och noch s. L. MGladb, Allg.
Lautwandel-Kette
Von der indoeuropäischen Wurzel bis zur Mundart
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modern
DialektLohn III
Rheinisches Wb.
Lohn III das Wort ist allg., u. zwar Rhfrk lōn, Pl. -ē- ; Mosfrk lō:n, –ū:-, Pl. -ē:-, –ī-: [ WBitb , WPrüm , Malm lu·ŋ.…
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