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linkrut

ahd. bis Dial. · 4 Wörterbücher mit Anchor-Eintrag

EWA
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4 in 4 Wb.
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Eintrag · Etymologisches Wb. des Ahd. (EWA)

lînkrût

lînknodo*AWB m. an-St., Gl. 3,551,45 (Hs.
14. Jh., Zeit des Gl.eintrags unbekannt): ‚Sa-
menkapsel des Flachses; cremium
(ält. nhd.
leinknoten). Determinativkomp. mit subst.
VG und HG. S. lîn, knodo. – lînkrût*AWB? n. a-
St., Gl. 3,560,31 (Hs. 14. Jh., Zeit des Gl.-
eintrags unbekannt): Bez. für den ‚Frauen-
flachs; linaria
(Linaria vulgaris Mill.; vgl.
Marzell [1943–58] 2000: 2, 1317. 1323)
(frühnhd. leinkraut, nhd. Leinkraut; mndd.
līnkrūt ‚Löwenmaul‘) . Determinativkomp.
mit subst. VG und HG. S. lîn, krût. – lînlachanlîn-
lachanAWB
n. a-St., in Gl. ab dem 12. Jh.: ‚Lein-
tuch, Laken, Decke, Umhang; laena, lintea-
men, linteum, toral
(mhd. lînlachen, lîla-
chen, lînlach, frühnhd. leinlach; mndd. līn-
lāken, līlāken; frühmndl. lijnlaken [a. 1240],
mndl. lijnlaken, li[n]laken, lin[e]laken). De-
terminativkomp. mit subst. VG und HG (zur
Verwendung der Textilie vgl. Heyne 1899–
1908: 3, 98 f.). Vgl. lîhlachan. – Ahd. Wb. 5,
1019 f.
; Splett, Ahd. Wb. 1, 490. 509. 545;
Köbler, Wb. d. ahd. Spr. 724. 727; Schütz-
eichel7 202; Starck-Wells 375 (lînlachan s. v.
lîhlachan). 377; Schützeichel, Glossenwort-
schatz 6, 104 f.; 7, 199 (Ansatz ōmkrūt für
lînkrût).
1213 Zeichen · 71 Sätze

Lautwandel-Kette

Von der indoeuropäischen Wurzel bis zur Mundart

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  1. 8.–11. Jh.
    Althochdeutsch
    lînkrûtmhd. st. n.

    Althochdeutsches Wörterbuch · +1 Parallelbeleg

    ? lînkrût mhd. st. n. , nhd. leinkraut; mnd. lînkrût. Verschrieben: om-krut: nom. sg. Gl 3,560,31 ( clm 615, 14. Jh. ). …

  2. 1200–1600
    Mittelniederdeutsch
    lînkrûtf.

    Mittelniederdeutsches Wb.

    ° lînkrût (Arstedygebok 1483 f. 38 v ) ist wohl Antirrhinum linaria, Löwenmaul, de gēle klê(i)ver is alse l.

  3. modern
    Dialekt
    Linkrutn.

    Mecklenburgisches Wb.

    Wossidia Linkrut n. gemeines Leinkraut, linaria vulgaris Schill. Kr. 2, 24 a ; E. Krüg. 50. Syn.: Drunt, Tackenkrut.

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