Eintrag · Meyers Konv.-Lex. (1905–09)
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Linaloŏl C10H18O findet sich in der rechtsdrehenden Modifikation im Korianderöl (Koriandrol), in der linksdrehenden (teils als Ester) im Linaloeöl, Bergamott-, Neroli-, Limettöl, im Lavendel-, Thymian öl, russischen Krauseminzöl, Ylang-Ylangöl etc. Inaktives L. erhält man aus Geraniol beim Erhitzen mit Wasser auf 200°. Linksdrehendes L. bildet eine angenehm riechende Flüssigkeit, siedet bei 197199°, verbindet sich als ungesättigter Alkohol mit 2 Molekülen Brom, auch mit Halogenwasserstoff, wird durch organische Säuren in Geraniol, bei Gegenwart von wenig Schwefelsäure in Terpineol, beim Schütteln mit Schwefelsäure in Terpinhydrat verwandelt. Chromsäure oxydiert es zu Citral. Der Essigsäureester (Linalylacetat) findet sich im Bergamottöl, Lavendelöl, Limettöl, Neroliöl etc., riecht wie Bergamottöl, siedet bei 99105°, kann bei Atmosphärendruck nicht unzersetzt destilliert werden. Man benutzt den Ester wie L. in der Parfümerie.
Lautwandel-Kette
Von der indoeuropäischen Wurzel bis zur Mundart
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19./20. Jh.
Konversationslex.Linaloŏl
Meyers Konv.-Lex. (1905–09)
Linaloŏl C 10 H 18 O findet sich in der rechtsdrehenden Modifikation im Korianderöl ( Koriandrol ), in der linksdrehende…
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Wortbildung
Komposita & Ableitungen mit linalool
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