Hauptquelle · Grimm (DWB, 1854–1961)
leuteschinder m.
leuteschinder , leutschinder , m. der die leute schindet, ' das fell über die ohren zieht ', namentlich durch unbillige zins- oder steuerentnahme: und es eitel wucherer und leutschinder regnet. Mathes. Sar. 3 b ; welche einen eigenen mosen, leutschinder, plager oder einmahner darauf halten, welcher die leute stöcket, pflöcket, pfendet, und vorm gericht umher zeucht. Syrach 2, 25 a ; solche leuteschinder, die den leuten mark und blut aussaugen. 80 b ; dann wird Salomo vielleicht geschickt haben zu dem rentmeister Adoram, welchen als einen rechten leuteschinder die israelitische gemeine mit stei…