Hauptquelle · Grimm (DWB, 1854–1961)
leithaar m.
leithaar , m. oder n. cuscuta europaea, flachsseide, wilder flachs. Nemnich 2, 1331 ; in der form leitharl: so soll der saamen ( des flachses ) auch rein, und kein leitharl oder seide darunter sein, sintemahl solches lauter unkraut bringet, welches den flachs niederreiszet, und sich wie eine schlange um denselben wickelt, dasz er nicht in die höhe schieszen kan. öcon. lex. 689; mecklenb. lêthârl, in Pommern leethardel, im Lippeschen leighêrl, im Göttingischen ledharle, s. Schiller zum thier- und kräuterb. des mecklenb. volkes 3, 36 b . dasz der zweite theil des wortes mit haar flachs ( th. 4 2…