Hauptquelle · Grimm (DWB, 1854–1961)
leinzeichen
leinzeichen , n. merkmal, mal; der dunkle erste theil dieser zusammensetzung erscheint in mehrfacher form: stigma lunzeichen Dief. 552 b ; narbe, linczeichen nov. gloss. 348 a ; do gaff he eme einen slach, so dat he darna al sin leifdage ein linzeichen hatt. Fromm. 2, 444 a ( kölnisch, 15. jahrh. ); nur noch im 16. jahrh. als leinzeichen: dieses oel tilget aus die narben oder leinzeichen der wunden und geschwären. Tabernaem. 1279 ; dann darum, das mein mutter davon ( vom schafskopf, hahnenkamm oder aal ) asz, hab ich davon drei leinzeichen und gebrech behalten, die mir nimmermehr vergehen werd…