Hauptquelle · Grimm (DWB, 1854–1961)
leinpfad m.
leinpfad , m. pfad am ufer eines stroms für menschen oder pferde, welche an der schiffsleine ziehen; mhd. lîne-pfat Lexer handwb. 1, 1926 : so vorwert der linpfad get an die steinen brück gelegen obwendig Mentze. weisth. 1, 534 ( Rheingau, von 1324); straszen, leinpfäd, weg und steg. oberpfälzische landesordnung von 1657 bei Schm. 1, 1480 Fromm.; ganz oben, auf dem schroffsten rande einer solchen steile ( eines steilen uferabhanges ), wo sonst der leinpfad mochte hergegangen sein. Göthe 23, 235 . der leinpfad gehört dem landesherrn, vergl. Haltaus 1258 ; bynnent u. g. h. lynpaydt und hogericht…