Eintrag · Frühneuhochdeutsches Wb. (FWB)
leinen
leinen
- ›etw. / sich an etw. (Haltgebendes) anlehnen, sich gegen etw. lehnen‹; offen zu 2.
- ›sich auf etw. (z. B. einen Stab, einen Stock) / jn. beugen, stützen‹; mehrfach ütr.: ›sich auf etw. / jn. verlassen, auf js. Hilfe und Unterstützung vertrauen; seine Grundlage, Basis auf etw. haben;
- ›etw. / (auch:) sich hinlegen, hinstellen, etw. auf jn. legen‹; auch: ›sich wo aufhalten‹.
- ›liegen‹.
- ›sich in eine bestimmte Richtung bewegen / wenden, sich wohin neigen; sich e. S. zuwenden, sich mit etw. abgeben‹; hier anschließbar: ›sich über etw. (eine Stadt) ergießen, etw. überschwemmen‹.
- ›sich gegen etw. (z. B. ein Gebot) auflehnen, gegen etw. aufbegehren; sich gegen jn. in Bewegung setzen, gegen jn. streiten, kämpfen‹.
- ›etw. ablehnen, verneinen‹.
- ›etw. in die Länge ziehen‹.
Etymologie: zu mhd.