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leichtglaubig

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DWB
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Eintrag · Grimm (DWB, 1854–1961)

leichtglaubig adj. u. adv.

Bd. 12, Sp. 646
leichtglaubig, leichtgläubig, adj. u. adv. credulus; seit dem 16. jahrh. verbreitet (früher diente für den begriff das einfache glaubig mit: credulus gleubig, glaubig Dief. 156a); die umgelautete und die unumgelautete form sind bis ins 18. jahrh. gleich häufig (bei Göthe gehen sie neben einander, s. unten) heute wird nur die umgelautete gesetzt: credulus leichtglaubig, der gern glaubt Dasyp.; leichtglöubig, der gern glaubt, credulus Maaler 270b; leicht- oder gernglaubig, leichtglaubiger, credulus, temere credens Stieler 665; leichtgläubig, credulus Steinbach 1, 599; leichtglaubig Frisch 1, 601b; die gute allzubarmherzig oder zu leichtglaubig gewesene jungfrau. Simpl. 4, 77 Kurz; still, still, sagte die mutter, so musz man die leichtgläubige aufzähmen. Jucundiss. 82; hören sie denn nicht, dasz alles erdichtet ist? leichtgläubiger ritter! Lessing 1, 598; die tagdiebe, die söffer, die faullenzer ... lügen den neugierigen und leichtgläubigen was vor. Göthe 8, 207; leichtglaubige thoren. 20, 265 (W. Meister 8, 9, auch in der ausg. von 1796); in deinem alter kennt man das opfer nicht, das man sich leichtgläubig auflegt. Gotter 3, 33; allein mit der heirath — du nahmest im ernste mein scherzen. leichtgläubig, man sieht es, und thöricht sind liebende herzen. Uhland ged. 239. mit dem dativ der sache an die leicht geglaubt wird: leichtgläubig allem was ihr neu und unbegreiflich schien. Wieland 9, 285.
1434 Zeichen · 28 Sätze

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Von der indoeuropäischen Wurzel bis zur Mundart

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  1. 15.–20. Jh.
    Neuhochdeutsch
    leichtglaubigadj. u. adv.

    Grimm (DWB, 1854–1961)

    leichtglaubig , leichtgläubig , adj. u. adv. credulus; seit dem 16. jahrh. verbreitet ( früher diente für den begriff da…

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Zerlegung von leichtglaubig 2 Komponenten

leicht+glaubig

leichtglaubig setzt sich aus 2 eigenständigen Lemmata zusammen. Die Klammerung zeigt die Hierarchie der Komposition; Klick auf einen Bestandteil öffnet seine Etymologie.

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APA
Cotta, M. (2026). „leichtglaubig". In lautwandel.de — Aggregat aus 53 historischen deutschen Wörterbüchern. Abgerufen am 19. May 2026, von https://lautwandel.de/lemma/leichtglaubig/dwb?formid=L04173
MLA
Cotta, Marcel. „leichtglaubig". lautwandel.de, 2026, https://lautwandel.de/lemma/leichtglaubig/dwb?formid=L04173. Abgerufen 19. May 2026.
Chicago
Cotta, Marcel. „leichtglaubig". lautwandel.de. Zugegriffen 19. May 2026. https://lautwandel.de/lemma/leichtglaubig/dwb?formid=L04173.
BibTeX
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  title        = {„leichtglaubig"},
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