Hauptquelle · Grimm (DWB, 1854–1961)
leibig adj.
leibig , adj. 1 1) wie leibicht, wolgenährt, feist: corpulentus libig, leibiger Dief. 152 c ; katarthicum ist gut den leibigen menschen und die da hart attmiczent. Schm. 1, 1411 Fromm.; feiszt und leibig sein hetten sy für ein schand. Frank weltb. 66 b ; etwas leibiger und dicker. Thurneiszer beschreibung influent. wirk. 14 ; man konte ihn aber keine ader öffnen, weil er so leibig und gar kleine adern hatte. Harsdörfer lust- u. lehrr. gesch. (1653) 2, 272 ; wann es ( das ross ) gar zu leibig oder feiszt wirt. Seuter rossarzn. 57 ; davon werden sie ( die schweine ) fein leibig, stark und gut. C…