Hauptquelle · Grimm (DWB, 1854–1961)
leckkuchen
leckkuchen , m. für lebkuchen, s. d.; zunächst in der form leckuchen aus lebkuchen assimiliert ( wie letzelten aus lebzelten sp. 471): geriben leckuchen. kuchenmeisterey a 3 b ; gib jme ( dem pferde ) anderhalb gaffen habern, darunder leckuchen klein gestoszen. Seuter rossarzn. (1599) 9 ; ich wil dir ein leckuchen geben. fastn. sp. 192, 15 ; dann als leckkuchen mit beziehung auf lecken 1, sp. 477 umgedeutet: nennet man doch die besten leck- und lebkuchen narrenbrot. Garg. 253 a ; honigkuchen oder leckkuchen. Tabernaemont. 966 ; die kinder halten einen leckkuchen höher als gold und silber. Schu…