Hauptquelle · Grimm (DWB, 1854–1961)
laufpasz m.
laufpasz , m. pasz für einen, den man laufen läszt, aus seinem dienste entläszt, ein erst von Campe verzeichnetes wort, das, jünger als das gleichbedeutende laufzettel ( s. d. ), und vor dem ende des vorigen jahrhunderts nicht nachzuweisen ist; wie lange es schon als wort des gemeinen lebens, gegenüber dienstboten, lohnarbeitern und geworbenen soldaten gegolten, steht dahin; die verächtliche wendung einem den laufpasz schreiben, geben, den laufpasz erhalten, ist von der angeführten zeit an gewöhnlich: Klippfisch. habe ihm ja noch zuletzt einen pasz ausgefertigt. Gutmann. den laufpasz, ja. Kotz…