Längde, Länge Rhfrk, Mosfrk
lęŋ(g)t, im Geb. der Schärfung
-·ŋ.- [Trier (Mos)
-E-; WBitb
-ē-]; Siegld
lęŋdə; Rip, Berg, SNfrk, Klevld
lę·ŋ.də (wo keine Schärfung, ohne diese); im Rip auch
lę·ŋ.k; im übrigen dringt nach dem Nhd.
lęŋ, lę·ŋ. vor
f.: 1. Sg. t. a. räuml.;
de L. es noch nich do dick ist das Kind geworden, aber die L. fehlt noch Gummb;
de Bom hät en nette L.; de Kerl hät sin L.; noch en L. ansetze ein Kleid
z. B. länger machen;
ene Kerl van der L. Rip, Allg.; ein Langholz
op L.ə schnire in Stücke von bestimmter Länge schneiden Siegld;
der Weg treck sech en de L.; dat Feld es tiəhn Fot (Fuss)
en der L.; mer ment, der däht mar en de L. wasse (wachsen);
he fel (fiel)
de L. no (nach)
(met siner ganzen L.) op de Erd MGladb, Allg.;
e streckt sich ganz in alle L. reckt sich nach dem Schlafe Kreuzn
; e wiəss (wächst)
en de L., ävver et fählt em an Bret Mü-Eif;
ech schlog (schlug)
en de L. hen Bergh-Heppend;
(de) L. langk [bei dieser Wend. heisst es selten
lę·ŋ.də, meist
lę·ŋ.ə]
falle so lang, wie einer gewachsen ist Kobl, Rip, Berg, SNfrk (
en L. langk aufgeschossener Mensch Elbf);
er es gestreckter Längs hinggefall Saarbr-Sulzb;
he let (legt)
et de Längde weg drop uWupp 1870;
de L. noschlefe (-schleifen) elend, matt sein Eusk-Dirmerzh;
te Länge eine Handspannweite Eup. RA.:
En Ele (Elle)
L.n, en E. Fulden grosse, lange Burschen sind oft Tagediebe Kref-Osterath. — Die Abbaustrecke, die dem einzelnen Bergmann auferlegt ist;
jeder hadde sin L. Siegld;
die erste L. das erste Paar nebeneinandergekoppelter Schleppkähne, mit dem Dampfer unmittelbar durch Stränge verbunden;
die zweite L. dahinter liegend, ist mit der ersten
L. verbunden Rheinschiff;
in (op) der L. Flurbezeichnung bei Feldern, die längliche Form haben Verbr.;
e L. Gestäng zwei Gestänge, Schienen von gleicher Länge, in der Bergmspr. Saargeb.;
et Längdchen schmaler Raum zwischen zwei Häusern Zell-Enkirch. — b. zeitl. lange Dauer;
de Dag han at (schon)
en nette L.; dat hät ävver en L. geduərt; du machs ävver en L.; du worsch ävver en L. us (weg, fort);
dat geht op de L. net im Laufe der Zeit, Entwicklung;
op de L. (schliesslich)
küt he noch en et Kaschöttche (Gefängnis);
op de L. geht dat net; dat trick (
züch zieht)
sech en de L.; jet en de L. trecke (zehje) Rip, Allg.;
op Längthet der Duər über kurz oder lang Lennep-Radevormwald;
et wird de Längt de Fährt net mih dauere May-Trimbs;
längetöschen in dieser Zeit, während MGladb. RA.:
Wat Gott spart de L., dat strof he met Streng Sieg-Kuxenbg.
De L. Weg föhlt mer de Las Sieg-ODollend.
Sall e halden en de L., dann spann der Boge nit so streng! Köln-Stdt. — 2.a.
lę·ŋ.k, Pl.
-·ŋ.ə α. langer, wagerechter Fachbalken zwischen erstem und zweitem Stock Rheinb-Hilberath Maulb Scheuerheck. — β. Zugbalken in der Scheune Rheinb-Maulb Scheuren. — b. Pl. t. α.
Längdə(n) Flossbäume, langes Bauholz Kreuzn, Simm, Goar, Bernk, Köln-Stdt. — β. die langen Balken, auf denen der Wagen ruht Saarbr-Feching Quierschd. — γ.
lęŋgən (auch Sg.
m.) –baum 1 nach Wk V 6 in Saarl, Saarbr, Ottw [
lęŋgdən Saarl-Griesborn Felsbg, Saarbr-Emmesw SNikolaus Lauterb;
lęŋgər Fischb;
lęŋk f. Guichenb;
liŋgə Ottw-Uchtelfang]. — δ. in Wend.:
Dat get ken drei (zwei) L.ən! daraus wird nichts Altk-NFischb, Köln-Stdt;
dat get kenn dräj (drei)
L.ə gerät nicht Siegld;
an (in)
sechs L.ən leien (liegen) krumm, mit angezogenen Beinen daliegen Wittl-Dörb Salmrohr.