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Kullak

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Meyers
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Eintrag · Meyers Konv.-Lex. (1905–09)

Kullak

Bd. 11, Sp. 784
Kullak, Theodor, Klavierspieler und Musiklehrer, geb. 12. Sept. 1818 in Krotoschin, gest. 1. März 1882 in Berlin, Schüler von Albrecht Agthe in Posen, Greulich in Berlin, Czerny (Klavier) und Sechter (Komposition) in Wien und trat 1842 unter großem Beifall als Virtuos auf. Im nächsten Jahre kehrte er als Klavierlehrer der Prinzessin Anna von Preußen nach Berlin zurück, wo er 1846 zum Hofpianisten ernannt wurde. Mit Jul. Stern und A. B. Marx rief er 1850 das Konservatorium der Musik ins Leben und begründete 1855 allein die bis zu seinem Tode von ihm geleitete »Neue Akademie der Tonkunst«, die zu hoher Blüte gelangte und aus der eine Reihe angesehener Künstler hervorgegangen ist. K. ist zwar als Komponist (Klavierkonzert, Kammermusik, Klaviersonaten) nicht bedeutend, hat aber hochgeschätzte instruktive Werke herausgegeben (Schule des Oktavenspiels, »Kinderleben«). – Sein Bruder Adolf K., geb. 23. Febr. 1823 in Meseritz, gest. 15. Dez. 1862 in Berlin, hat sich besonders durch seine »Ästhetik des Klavierspiels« (Berl. 1861; 3. Aufl. von H. Bischoff, 1889) bekannt gemacht. – Sein Sohn und Schüler, Franz K., geb. 12. April 1844 in Berlin, machte sich als Herausgeber älterer klassischer Klavierwerke (z. B. der Beethovenschen Konzerte, der kleinen Klavierwerke von Seb. Bach) einen geachteten Namen. 1890 löste er die noch immer blühende Akademie auf. Er schrieb: »Der Vortrag in der Musik am Ende des 19. Jahrhunderts« (Leipz. 1897).
1448 Zeichen · 36 Sätze

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  1. 19./20. Jh.
    Konversationslex.
    Kullak

    Meyers Konv.-Lex. (1905–09)

    Kullak , Theodor , Klavierspieler und Musiklehrer, geb. 12. Sept. 1818 in Krotoschin, gest. 1. März 1882 in Berlin, Schü…

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Komposita & Ableitungen mit kullak

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Zerlegung von kullak 2 Komponenten

kul+lak

kullak setzt sich aus 2 eigenständigen Lemmata zusammen. Die Klammerung zeigt die Hierarchie der Komposition; Klick auf einen Bestandteil öffnet seine Etymologie.

Keine Komposita gefunden — kullak kommt in keinem anderen Lemma als Erst- oder Zweitglied vor.

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APA
Cotta, M. (2026). „kullak". In lautwandel.de — Aggregat aus 53 historischen deutschen Wörterbüchern. Abgerufen am 19. May 2026, von https://lautwandel.de/lemma/kullak/meyers?formid=K10160
MLA
Cotta, Marcel. „kullak". lautwandel.de, 2026, https://lautwandel.de/lemma/kullak/meyers?formid=K10160. Abgerufen 19. May 2026.
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Cotta, Marcel. „kullak". lautwandel.de. Zugegriffen 19. May 2026. https://lautwandel.de/lemma/kullak/meyers?formid=K10160.
BibTeX
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