Hauptquelle · Meyers Konv.-Lex. (1905–09)
Kronecker
Kronecker , Leopold , Mathematiker, geb. 7. Dez. 1823 in Liegnitz, gest. 29. Dez. 1891 in Berlin, studierte seit 1841 in Berlin, Bonn, Breslau, promovierte 1845 in Berlin, lebte bis 1855 in und bei Liegnitz, dann in Berlin und wurde 1860 zum ordentlichen Mitgliede der dortigen Akademie der Wissenschaften erwählt. Seit 1861 hielt er Vorlesungen an der Universität, und 1883 wurde er zum ordentlichen Professor der Mathematik an der Universität ernannt. K. hat sich besonders um die Weiterbildung und die Systematisierung der Algebra unvergängliche Verdienste erworben; namentlich ist seine Festschri…