Hauptquelle · Etym. Wb. des Deutschen (Pfeifer)
Kokosnuß f.
Kokosnuß f. Die Frucht der Kokospalme wird von den Portugiesen (zunächst in Indien, dann in Amerika) port. coco genannt, d. h. mit einem expressiven kindersprachlichen Ausdruck für ‘Schreckgespenst, Popanz’ bezeichnet, da die innere Schale mit ihren drei Öffnungen und ihrer Behaarung einem bärtigen Menschen- oder Affengesicht gleiche; vgl. Corominas 1, 829. Der Plur. port. span. cocos wird ins Dt. entlehnt (Ende 16. Jh.), dann vor allem in den Zusammensetzungen Cocosbaum, Cocosnußbaum, Cocosnuß (17. Jh.), Cocospalme (18. Jh.) gebraucht und in diesen kaum noch als Plur. empfunden. FEW 2, 825 fü…