Hauptquelle · Grimm (DWB, 1854–1961)
kohlengestübe n.
kohlengestübe , n. kohlenstaub, kohlgestübe ( s. d. ), auch kohlenlesche, kohllesche ( Adelung ): das gestübe aber, in welchs die kolen seind zerstoszen oder von inen abgangen, wird in ein hülzen sib geworfen. Bechius übers. v. Agricolas bergwerk 313 , das. kolengestüb; wann nun das gut im tiegel rein abgeschöpft ist, so wirf widerum rein kolngestüb darauf. Laz. Erker beschreibung aller erzt 23 a ; Schmeller 2, 357 schreibt kohlengestüppe, gestüppe das mhd. coll. zu staub, vgl. kohlstupp . die kohlenbrenner nennen die erde so, mit der der meiler bedeckt wird, um den zutritt der luft und ausbru…