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Köchel

Lex. bis Dial. · 2 Wörterbücher mit Anchor-Eintrag

Meyers
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Eintrag · Meyers Konv.-Lex. (1905–09)

Köchel

Bd. 11, Sp. 214
Köchel, Ludwig, Ritter von, Musikgelehrter und Naturforscher, geb. 14. Jan. 1800 zu Stein in Niederösterreich, gest. 3. Juni 1877 in Wien, studierte in Wien die Rechte, leitete 1827–42 die Erziehung der österreichischen Erzherzoge Albrecht, Karl Ferdinand, Friedrich und Wilhelm und begleitete dann den Erzherzog Friedrich nach Algier, Spanien, England und Schottland. Botanische Studienreisen führten ihn 1845, 1847 und 1853 nach Italien und Sizilien, Frankreich und der Schweiz, wie auch nach Rußland, Norwegen und Schweden. 1842 in den Adelstand erhoben, ließ sich K. 1850 in Salzburg nieder, wo er zeitweilig als k. k. Schulrat fungierte, später aber ausschließlich seinen naturwissenschaftlichen und musikalischen Studien lebte. Er schrieb: »Chronologisch-thematisches Verzeichnis sämtlicher Tonwerke W. A. Mozarts« (Leipz. 1862), sein vortreffliches Hauptwerk; »Die kaiserliche Hofmusikkapelle in Wien von 1543–1867« (Wien 1868); »Johann Jos. Fux, Hofkompositor und Hofkapellmeister der Kaiser Leopold I., Joseph I. und Karl VI.« (das. 1872); außerdem »Die Mineralien des Herzogtums Salzburg« (das. 1859).
1112 Zeichen · 21 Sätze

Lautwandel-Kette

Von der indoeuropäischen Wurzel bis zur Mundart

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  1. 19./20. Jh.
    Konversationslex.
    Köchel

    Meyers Konv.-Lex. (1905–09)

    Köchel , Ludwig, Ritter von, Musikgelehrter und Naturforscher, geb. 14. Jan. 1800 zu Stein in Niederösterreich, gest. 3.…

  2. modern
    Dialekt
    Köchel

    Rheinisches Wb.

    Köchel -ø- = Küken (s. d.);

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Wortbildung

Komposita & Ableitungen mit koechel

12 Bildungen · 11 Erstglied · 0 Zweitglied · 1 Ableitungen

Zerlegung von koechel 2 Komponenten

koc+hel

koechel setzt sich aus 2 eigenständigen Lemmata zusammen. Die Klammerung zeigt die Hierarchie der Komposition; Klick auf einen Bestandteil öffnet seine Etymologie.

koechel‑ als Erstglied (11 von 11)

kö̑chelen

MNWB

koech·elen

kö̑chelen , kö̑gelen gaukeln, zaubern, „ kogelen gesticulari”, vgl. gö̑kelen.

kö̑chelerîe

MNWB

koechel·e·rie

kö̑chelerîe (koechlerie) , kö̑chelîe , kö̑kelîe , f. , Zauberei, Gaukelei, Betrügerei. S. noch gö̑kel(er)îe.

köcheln

FWB

1. ›etw. in kleinen Mengen kochen‹; 2. ›schwach sieden‹

köcheln I

RhWB

köcheln I -ø- = Rad schlagen s. kücheln II;

köcheln II

RhWB

köcheln II -- = sorgsam pflegen, aufpäppeln s. käucheln;

köcheln III

RhWB

köcheln III -ø- = kauern s. bei kauchen;

köcheln IV

RhWB

köcheln IV --, –ø- = keuchen, grob husten s. bei köchen;

Ableitungen von koechel (1 von 1)