Eintrag · Rheinisches Wb.
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knispeln -e- [LRip auch -ezs-, –ēs-] das Wort ist ziemlich geschlossen verbr. in Altk-Bachenbg, Neuw-Etschd, Sieg, MülhRh, Sol, Elbf, Mettm, Düss, Ruhr, abseits -i- Rees-Haldern Emmerich; lrhn. Eusk, Schleid-Mechernich, Rheinb, Köln, Bergh, Aach-Stolbg, Eup, MGladb, Grevbr, Erk, Heinsb-Lümb Karken, Kemp-Breyell; südl. dieses lrhn. Geb. Prüm-Ihren, Wittl-Greimerath; -išb- Saarl-Hüttersd, Wend-Reichw Thallichtenbg; -ešb- Saarbr-Lummerschd schw.: 1. knistern, ein leises Geräusch hervorrufen; wat knespelt do; em Für knespelt et; de Müs kn. Sieg, MülhRh, Köln-Stdt. — 2.a. unter knisterndem Geräusch kleine, oft schwierige Handarbeiten mit Geduld, aber ohne handwerksmässige Vorbildung verrichten, basteln u. sich dadurch im Haushalt nützlich erweisen (lobend); beim Arbeiten, Essen zögern, nicht ernstlich zufassen, nicht vom Fleck kommen, die Zeit vertrödeln (tadelnd) Allg. (nicht Heinsb). — b. knabbern Heinsb-Karken. — c. absol. u. sich kn., zanken, um Kleinigkeiten Siegld-Struthütten, Altk-Bachenbg NFischb Hellert, Gummb-Marienberghsn, Rheinb-Schönau, Eusk-Zülp, Schleid-Mechernich Hellenth (-ǫ-), Mettm-Haan, Düss, Ruhr, Grevbr, MGladb, Erk, Heinsb-Lümb, Emmerich. — Abl.: die Knespel(er)ei, dat Geknespel(s), der Knespeler, die Knespelersch.
Lautwandel-Kette
Von der indoeuropäischen Wurzel bis zur Mundart
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modern
Dialektknispeln
Rheinisches Wb.
knispeln -e- [LRip auch -ezs-, –ēs- ] das Wort ist ziemlich geschlossen verbr. in Altk-Bachenbg , Neuw-Etschd , Sieg , M…
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Wortbildung
Komposita & Ableitungen mit knispeln
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Ableitungen von knispeln (1 von 1)
verknispeln
RhWB
ver-knispeln: Zeit, Geld v., verbasteln Allg.