Hauptquelle · Grimm (DWB, 1854–1961)
kniesenack m.
kniesenack , m. ein meckelnburgisches starkes bier, das in Güstrow gebraut wird, kniesenack schon in den facet. facet. 105: leert auf einen zug sein reifglas kniesenack. Voss 6, 174 ( junker Kord 80), s. die anm. s. 371 das., wonach es auf wendisch herrenbier wäre, von kńez herr, was auch Adelung anführt. aber dän. kneisenakke ist eine kokette, von kneise med nakken, den nacken steif tragen, eine imperativische bildung; der biername ist wol also aus dem dän. übernommen, mit einem scherz wie bei den älteren biernamen so häufig. der name eines biers aus Frankfurt a. O. hartenacke in der schrift …