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Knabben

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RhWB
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Eintrag · Rheinisches Wb.

Knabben

Bd. 4, Sp. 833
Knabben -abə(n) Sg. u. Pl. Ahrw-Lantershf Ramersb Sinzig, Rheinb, Eusk, Bo, Köln, Dür-Bürvenich, Sieg, MülhRh, Sol (u. -ap); -ęb- Siegld-Müsen; -ap Pl. -bə Schleid-Heimb Roggend, Monsch, Eup, Aach, Jül, Dür, Bergh, Selfk, Sol, Mettm, Elbf, Barm, Lennep, Dinsl-Sterkr, Emmerich, Gummb, Wippf, Waldbr; :p, Pl. -abə NErk, Geilk-Oidtw, Heinsb-Karken, MGladb-Rheind, Kemp-Stdt Born Breyell Süchteln Waldniel, Kref; -ę- Rees-Schermbeck; gern Demin. -ępχə, –kə (dies auch Mörs-Budbg Menzelen Veen, Düss-Windr, Ess-Heidhsn) m.: 1.a. ein dickes Stück, grosses, dickes Exemplar; en Kn. Brut, Flesch, Holz, Kolle, Weck; de Äppel, Erdäppel, Röben, Murren, Knollen udgl. sen ävver Kn.ə; dat sen Kn.ə van Druve grosse, feste, dickbeerige Trauben Allg. (mit Ausnahme von Kemp-Stdt). RA.: He mott de Knabben afstote muss die schwerste, rauheste Arbeit verrichten Heinsb-Millen. — Im bes. b. -ępχə Holzstück, aus einem Scheit gehauen; aus einem Scheit gibt es beim Zerkleinern 4—5 Knäbbcher Monsch-Rohren. — c. -ap Holzklotz an der Wagenbremse Monsch-Mulartzhütte, Jül-Schaufenbg. — d. et Knäbbchen das End- u. Anfangstück des Brotes; mer han nur noch e Kn. Brut em Hus ein einziges Brotende; ke Kn. Br. es mih em Hus; mer han ke Kn. Br. mih ze esse Allg., auch Neuw-Stdt, Altk-Herdrf, Siegld-Fernd, Koch-Faid Beuren Kliding Clotten Binning. — e. -ap jeder Teil der sieben- bis zehnfach gekerbten berg. Reihwecken Berg; ene Knabb van der Japp (Name eines Lebkuchhändlers) ein Stück Lebkuchen vom J. Aach-Stdt. — f. Torf-, Braunkohlenstück Eusk, Rheinb-Meckenh, Köln, Dür, Eup, auch Kobl-Stdt. — g. -ā:p, Pl. -abən Schuhabsatz Kemp-Brüggen Born Breyell Waldniel; -apən Duisb, Ess. — h. -ap Auswuchs am Kopfe, Leibe Jül-Inden; -ā:p etwas Vorstehendes am Baum oder Gebälk Heinsb-Karken. — i. -ępkəs Pl. dicke Schuhnägel Barm. k. -abə einer von beiden Griffen am Sensenbaum; de öngeschte (unterste) Kn. ös afgegange, de övveschte ös noch dran Köln-Berrenr. — l. -abən Bergkuppe Sol-Pattschd. — m. -ap grosses französisches oder belgisches Kupfergeldstück (5 Mark), früher im holländischen Grenzgebiet gebräuchlich Selfk. — 2. übertr. a. starke, wohlgenährte, stämmige Person, ein prächtiges, gut entwickeltes Kind; ene Kn. van em Kerl; e stärk (fred) Knäbbche; Allg. — b. -ā:p verächtl. Bursche, Patron; dat sind all son Knabbe; da's ene freche Kn. Kemp-Stdt.
2405 Zeichen · 62 Sätze

Lautwandel-Kette

Von der indoeuropäischen Wurzel bis zur Mundart

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  1. modern
    Dialekt
    Knabbenm.

    Mecklenburgisches Wb. · +1 Parallelbeleg

    Knabben m. ein tüchtiges Stück: 'n Knabben Brot Ha Belsch ; Syn.: Knacken 2 , Knubben, Knäwel; übertr. Schelte: du Knabb…

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Wortbildung

Komposita & Ableitungen mit knabben

3 Bildungen · 3 Erstglied · 0 Zweitglied · 0 Ableitungen

Zerlegung von knabben 2 Komponenten

knab+ben

knabben setzt sich aus 2 eigenständigen Lemmata zusammen. Die Klammerung zeigt die Hierarchie der Komposition; Klick auf einen Bestandteil öffnet seine Etymologie.

knabben‑ als Erstglied (3 von 3)

Knabbenbeissel

RhWB

knabben·beissel

Knabben-beissel -ēs- Dür-Langerwehe m.: grosser Tonkeil, mit dem die zu brennenden Töpfe im Backofen festgelegt werden.