Eintrag · Mittelhochdeutsches Wb. (MWB)
klopfære stM.
2 bergm. jmd., der aus dem tauben Gestein einer Halde noch kleinere Erzstücke herausschlägt (vgl. JelinekWB S. 416 s.v. klopfer )
1 jmd., der (an einer Tür) anklopft (hier bildl. vom Tod): dar nach stalt er sin leben / daz er bereite w#;aęere / ze vͦftuͦnne deme klopph#;aęere Albert 1329 2 bergm. jmd., der aus dem tauben Gestein einer Halde noch kleinere Erzstücke herausschlägt (vgl. JelinekWB S. 416 s.v. klopfer): ein man czuhet perk aus einer gruben und schutet den auf ein halden und wil di klopper auf der selben halden nicht lassen kloppen BgRIglau 326,28
MWB 3,1 361,23; Bearbeiter: Hansen