Eintrag · Etym. Wb. des Deutschen (Pfeifer)
klobig
klobig
Kloben m. ‘dicker, unförmiger Holzklotz, Schraubstock’, ahd. klobo ‘gespaltenes Holzstück zum Vogelfang’ (11. Jh.), mhd. klobe ‘gespaltenes Holzstück zum Klemmen, Festhalten, Fessel, Riegel’, asächs. kloƀo, mnd. klōve ‘Spalt, Felsspalte, gespaltenes Holzstück zum Vogelfang’, mnl. clōve, nl. kloof ‘Kluft, Spalt’, aengl. clofe ‘Schnalle’, clufu ‘Knoblauchzehe, Zwiebel’, engl. clove ‘Knoblauchzehe’, (mundartlich amerik.-engl.) ‘Spalte, Felsspalte, Schlucht’, anord. klofi ‘Kluft, Laderaum’, schwed. klove ‘Schraubstock’ (germ. *klubōn m.) sind im Sinne von ‘Gespaltenes, Spalt’ ablautende Bildungen zu dem unter klieben ‘spalten’ (s. d.) behandelten Verb. – klobig Adj. ‘klotzig, unförmig, massig, ungeschlacht’ (Mitte 19. Jh.).