Eintrag · Etym. Wb. des Deutschen (Pfeifer)
Klimbim m.
Klimbim m.
Klimbim m. ‘unbedeutendes Drum und Dran, lautes Treiben, Klamauk’, lautmalende Bildung aus bim (s. bimmeln) und daran im Auslaut angeglichenem kling (zu klingen, s. d.). Der wohl in Berlin entstandene Ausdruck (2. Hälfte 19. Jh.) erfährt rasch eine allgemeine Verbreitung; anfangs abschätzig für jede Art ‘Musik’, in der Soldatensprache ‘Regimentskapelle’, dann ‘Lärm, äußerlicher Schein, unechte Pracht, überflüssiger Kram’. Klimpimpimper-Lied (Goethe).