Hauptquelle · Grimm (DWB, 1854–1961)
kletteln
kletteln , klecken, schmieren, nach bekletteln und folg.: die thür und auch die wende musten all kledelt sein. reime v. 1562 bei Schmeller 2, 353 . das d könnte nach bair. art aus t erweicht sein, zumal ohnehin kleteln als urspr. form wahrscheinlich ist; aber es kann auch echt sein nach kled trulla vorhin und folg. gleichfalls bair. kladern schmieren: fucus, frawnsalben do mit si sich claderen. Dief. 250 a ; der stamm wechselt die auslautstufe, s. DWB klette III, 1, e. diesz kladern stimmt übrigens näher zu kletter klecks, s. dort.