Hauptquelle · Grimm (DWB, 1854–1961)
kleineln
kleineln , 1 1) kleinlich thun, urtheilen, denken u. dgl., μικρολογεῖν , s. das vor.: ein dunkles gefühl lehrt sie durch vervielfacht kleinelnde vorschriften den blick über innere leerheit hinwegziehen. Meyer Dya Na Sore 1, 404 . wenn das ein bloszes gemachtes schriftstellerwort scheint, so hat es doch auch volksmäszigen bestand, denn z. b. bair. heiszt klaineln mit einer ganz kleinen art karten spielen. Schmeller 2, 358 . 2 2) man hat es auch act. gebraucht für verkleinern, kleinern: dies gemählde, gesehn aus der schön es kleinelnden ferne. Sonnenberg bei Campe. 3 3) impers. es kleinelt brauc…