Eintrag · Westfälisches Wb.
- Anchors
- 4 in 4 Wb.
- Sprachstufen
- 3 von 16
- Verweise rein
- 1
- Verweise raus
- 3
kīwen V. [verstr.] 1. keifen, schimpfen, schelten. Kr. MindenMin Moder sall die kiewen (Kr. SteinfurtStf Kr. Steinfurt@RheineRh). — 2. zanken. — Sprichw.: Wann der twee kieft, hewwt se bäide Schuld (Kr. AhausAhs Vr). ⟨St.V.: Prät.: 1./3. Pers. Sg.: ›kē²f‹; Part.: ›kiᵉwen‹⟩ ¶ WWB-Source:238:RhWbRhWb 4,377: keiben; WWB-Source:207:NdsWbNdsWb 7,213: kīven.
Lautwandel-Kette
Von der indoeuropäischen Wurzel bis zur Mundart
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- 1050–1350
-
15.–20. Jh.
Neuhochdeutschkiwen
Grimm (DWB, 1854–1961)
kiwen , knebeln: mit erbietung, sein gelt und alles was sie haben wolten, ihnen gerne zu geben, und sich kiwen und binde…
- modern
Verweisungsnetz
7 Knoten, 4 Kanten
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Filter:
Kompositum 3
Sackgasse 4
Wortbildung
Komposita & Ableitungen mit kiwen
5 Bildungen · 4 Erstglied · 0 Zweitglied · 1 Ableitungen
kiwen‑ als Erstglied (4 von 4)
Ableitungen von kiwen (1 von 1)
bekiwen
MeckWB
bekiwen be-, erstreiten: bekiwen für sein Recht streiten Mi 7 a . Br. Wb. 2, 778.