Hauptquelle · Grimm (DWB, 1854–1961)
kieferneckisch adj.
kieferneckisch , adj. , in einer schrift des 16. jh.: da sich einer fein visierlich und kieferneckisch stellet. fragen und satzreden von der haselei ( vgl. Zarnckes Brant s. cxv ). der sinn ist närrisch, possierlich, das wort läszt sich wol auf kiefern keifen und necken zurückführen, von einem der in narrenweise keift und neckt, neckisch allein heiszt auch närrisch. doch klingt es an andre verwandte volkswörter an, die meist noch der aufklärung warten, z. b. kaudernetsch sp. 309 unten, nordböhm. gafernatschig krittlig Petters andeut. 28 , thür. sächs. nippernäpsch ekel; es scheint ihnen allen,…