Hauptquelle · Grimm (DWB, 1854–1961)
kernlein n.
kernlein , n. 1 1) kernchen, acinus, ossiculum Stieler 121 : es ist kein granatapfel so schön, er hat ein böses kernlein. Simrock sprichw. 4024 . 2 2) oberd. zu kern 2, getreide: die gült im kernlein eindienen, die ' kerngülte ' in getreide, nicht in geld abtragen. Schm. 2, 331 ; des Alexanders sel. sohn, der so krank und arbeitselig ist, sollen mein günst. hh. die herrschaftpfleger mit einem kernlin ( etwas getraide ) versehen, damit er, sin weib und kinder zu essen haben. Ulmer rathsprotoc. von 1528 bei Schmid schwäb. wb. 25 , zu dem ein s. 3, 128 unten. vgl. DWB körnlein 2.