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ke

ie. bis GWB · 6 Wörterbücher mit Anchor-Eintrag

EWA
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Eintrag · Etymologisches Wb. des Ahd. (EWA)

ke

kebisaAWB f. jō-St., in Gl. vom 10.–13. Jh.
und NMC: ‚Kebse, Nebenfrau, Konkubine;
concubina, pelex
(mhd. kebese, kebse st./
sw.f., nhd. Kebse; andfrk. kevisa [a. 1100],
frühmndl., mndl. kevese). Die Personenbe-
zeichnung mit dem Fortsetzer des Suffixes
urgerm. *-isi̯ō- geht auf westgerm. *kabisi̯ō-
zurück (vgl. Henzen 1965: §§ 76, 11. 96;
Krahe-Meid 1969: 3, § 112). S. kebis. – kebisheitke
bisheitAWB
f. i-St., nur Gl. 4,220,24 (Hs. 9. Jh.,
Zeit des Gl.eintrags unbekannt): ‚Konkubi-
nat, wilde Ehe; pellicatus
(vgl. ae. cyfeshād
m.). S. kebis, heit. – kebis(i)lingAWB m. a-St., Gl.
2,466,46 (in 3 Hss. des 10.–12. Jh.s, Zeit der
Gl.einträge unbekannt); 3,251,10 (in 2 Hss.,
12. oder 13. Jh. und Anfang des 13. Jh.s). 11
(13. Jh., obd.); 4,225,3 (Ende des 12. Jh.s,
alem.): ‚Nebenbuhler, pelex; Bastard, concu-
binatus, pelicatus, pelignus
(mhd. kebese-
linc). Personen- und Herkunftsbezeichnung
mit dem Fortsetzer des Suffixes urgerm.
*-lina-. S. kebis, -iling. – kebisôdAWB m. a-St.,
in Gl. seit Anfang des 9. Jh.s: ‚Konkubinat,
S439keva – kev(i)a 440
wilde Ehe; concubinatus, pelicatus, pelli-
catus
. Verbalabstraktum mit dem Fortsetzer
des Suffixes urgerm. *-ōþu-/*-ōđu- mit
Überführung in die a-Deklination. S. ke-
bisôn, -ôd/-ôt. – kebisônAWB? sw.v. II, Gl.
4,85,26 (in 2 Hss., letztes Drittel des 12. und
2. Hälfte des 13. Jh.s, der Beleg ist vielleicht
unter kebisôd einzuordnen; vgl. B. Meineke
1990: 36 Anm. 99. 49). 27 (2. Hälfte des
12. Jh.s) und wohl 4,85,27 (in 2 Hss., 2.
Hälfte des 12. und 1. Hälfte des 13. Jh.s,
beide bair.). 28 (12. Jh., bair.[-mfrk.]). 28/29
(13. Jh.), nur als subst. Inf.: ‚Konkubinat
treiben; pellicatus
(mhd. keb[e]sen, nhd.
veralt. kebsen). S. kebis. – kebissunAWB m. i-St.,
Gl. 3,176,20 (Hs. 12. oder 14. Jh., Zeit des
Gl.eintrags unbekannt). 323,60 (14. Jh.).
364,37 (12./13. Jh.): ‚Bastard, illegitimer
Sohn; adulterinus, bastardus, concubinae
filius, naturalis
(mhd. kebessun, nhd. veralt.
Kebssohn; as. kevissun pelignus Gl.
3,715,49 = 3,421,31 [2. Hälfte des 12. Jh.s],
mndd. kēvessȫne; frühmndl. kevessone [a.
1275], mndl. kevessone, keef[s]sone, keves-
soon). Determinativkomp. mit subst. VG und
HG. S. kebis, sun. – kebiswîbAWB n. a-St., in Gl.
ab dem 12. Jh., vorwiegend im SH: ‚Keb-
se, Nebenfrau, Konkubine; concubina, pe-
lex
(mhd. kebeswîp, nhd. veralt. Kebsweib;
mndd. kēveswīf). Determinativkomp. mit
subst. VG und HG. S. kebis, wîb. – Ahd. Wb.
5, 62 ff.
; Splett, Ahd. Wb. 1, 447. 963. 1116;
Köbler, Wb. d. ahd. Spr. 653; Schützeichel7
173; Starck-Wells 324. 860; Schützeichel,
Glossenwortschatz 5, 166 f.
2682 Zeichen · 173 Sätze

Lautwandel-Kette

Von der indoeuropäischen Wurzel bis zur Mundart

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  1. * rekonstr.
    Indoeuropäisch
    k̂e

    Idg. Etym. Wb. (Pokorny)

  2. 4.–6. Jh.
    Gotisch
    keAbkürzung

    Köbler Got. Wörterbuch

    ke , Abkürzung nhd. 25 ne. 25 Q.: Kal (fünfundzwanzigster Okt., fünfundzwanzigster Nov.) (4. Jh.); B.: ke Kal 1,3 A; Kal…

  3. 8.–11. Jh.
    Althochdeutsch
    ke

    Althochdeutsches Wörterbuch · +1 Parallelbeleg

    ke- als Präfix ( für gi-) s. unter dem Grundwort.

  4. 1200–1600
    Mittelniederdeutsch
    k(e)

    Mnd. Handwb. (Lübben/Walther)

    k(e), Gaumen.

  5. 18./19. Jh.
    Goethe-Zeit
    ke

    Goethe-Wörterbuch

    ke s kein Juliane Brandsch J.B.

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