Hauptquelle · Grimm (DWB, 1854–1961)
kaffeeschälchen n.
kaffeeschälchen , n. Frisch 1, 161 c , flache kaffeetasse, wie sie früher waren, einst fein und vornehm ( Amaranthes 285 gibt nur caffeschälgen oder näpfgen, tasse gar nicht ): der mir mit fleisz ein caffeeschälchen zerbricht! Gellert (1784) 3, 191. bei Gottsched vernünft. tadl. 1, 167 in einem ' einladbriefchen ' als probe der möglichkeit feinen deutschen stils: ein schälchen caffee und mein lombertisch erwartet um fünf uhr dero gegenwart in meinem zimmer; aber in dem nach der mode halbfranz. ' billet ', das er damit verdeutscht, steht: auf eine tass caffee und eine partie l'ombre. 164. jetzt…