Hauptquelle · Grimm (DWB, 1854–1961)
jederweilen adv.
jederweilen , adv. zu jeder zeit; im 16. 17. jahrh., jedenfalls unter einflusz von bisweilen, unterweilen, roh gebildet: solche junge gesellen hab ich jederweilen den bösen schuldnern verglichen. Philander 1, 151 ; ein frommer mensch gibt jederweilen dem schalk die händ aber nicht das herz. Lehmann 116 ; dasz jederweilen kluge, verständige und weltweise leut in übung gehabt. a. weiszh. lustg., dedic.; demnach bei dieser stad jederweilen aufruhrische Belials kinder sich gefunden. Schuppius 677 . zufrühest als jedertweilen belegt: daraus mache runde kuglein, darvon gebrauch jedertweilen ein paar…