Eintrag · Dt. Etym. Rechtswb. (Köbler)
Indossament N.
Indossament, N. ›Erklärung (z.B. für mich an X gez. Y) durch die eine Person (Indossant) die Rechte aus einem Order- Infallibilität papier auf eine andere Person (Indossatar) überträgt‹, Lw. mlat. (13. Jh.) indorsa- mentum, N., ›Vermerk auf der Rückseite‹, im 17. Jh. in Frankreich geübt, zu lat. dorso, Adv., ›auf dem Rücken‹, vgl. All- gemeine Deutsche Wechselordnung 1848 in dubio pro reo, lat., ›im Zweifel für den Angeklagten‹, in dieser Form zuerst bei Stübel 1811 belegt, Vorläufer im gelehrten Strafprozeßrecht des Spätmittelalters, Aegidius (,Gandinus) und in den Digesten (D. 48,19,5 Trajan), vgl. Digesten 44,7,47 bzw. 42,1,38 pr. (Paulus) bzw. 50,17,125 (Gaius)