Hauptquelle · Meyers Konv.-Lex. (1905–09)
Hyperämīe
Hyperämīe (griech., »Blutüberfüllung«), die örtliche Blutfülle einer bestimmten Gefäßprovinz gegenüber der allgemeinen, den ganzen Körper betreffenden Blutüberfülle, die als Vollblütigkeit bezeichnet wird. Man unterscheidet Blutwallung und Blutstauung . Das wesentlichste Merkmal der Blutwallung (Fluxion) ist der vermehrte Zufluß von arteriellem Blut, sie wird deshalb auch als arterielle H. (unpassend als aktive H.) bezeichnet. Sie äußert sich durch lebhafte Rötung, mäßige Schwellung, größere Wärme, zuweilen durch ein eigentümliches Pulsationsgefühl, d. h. wir fühlen die in die kleinern Arterie…