Hauptquelle · Grimm (DWB, 1854–1961)
hurlebaus m.
hurlebaus , m. lärmen, tumult, saus und braus, mhd. hurlebûs ( mhd. wb. 1, 734 b ); hurlabûs bei Schm. 1, 1161 Fromm. ( von 1455). ein malendes wort, das sich an das unten folgende hurlen und an bausen ( theil 1, 1200) anschlieszt; dann auch auf das lärmen machende kriegsinstrument, die büchse oder kanone, übertragen: das thuot die büchsz, der hurlebusz. Murner luth. narr 79 ; nu sum dich nit und sags herusz, ee dasz ich kum mit hurlebusz. 2511 ; dreimol chlöpft der hurlibaus, nei loset, wies schüttet, lueget, wies dur d' chlimse blitzt. Hebel (1853) 1, 150 . im niederdeutschen aber ist das of…