Hauptquelle · Grimm (DWB, 1854–1961)
huldgöttin f.
huldgöttin , f. seit dem 17. jahrh. übertragung von grazie ( älter war holdin in diesem sinne oben sp. 1738, s. auch huldin); schon bei Stieler : huldgöttinnen, charites, gratiae 686; die übel, die über euch kommen werden, wenn ihr die musen und huldgöttinnen, mit ihrem gefolge von scherzen und freuden des landes verwiesen habt. Wieland 13, 147 (145): wo Chloe sasz und maienblumen pflückte, gleich einer jungen huldgöttin. Hölty 125 Halm; ( überall ) sieht er die huldgöttinnen spielen. Schiller die künstler v. 300 ; huldgöttinnen altern nie. Bürger 63 a .