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Hüpperling

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RhWB
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3 in 3 Wb.
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Eintrag · Rheinisches Wb.

Hüpperling

Bd. 3, Sp. 1012
Hüpper-ling nach Wk. III 26 høpərliŋ, –leŋ, –ŋk meist høpəleŋ(k) Ahrw, Rheinb, Schleid, Monsch, Eusk, Bo, Köln, Bergh, Grevbr, Dür, Jül, uSieg, uWupp, Sol, Mettm, Wermelsk; abseits Kobl-Stdt [høpl- Monsch-Conzen Hargard Kesternich Witzerath, Dür-Ginnick; -y- Meiderich]; høpəlęŋ Bergh-Balkhsn, Grevbr-Laach; -lę·ŋ.ər Grevbr-Kuckum, Erk-Keyenbg, MGladb-Mülfort Odenk; -lę·ŋ.kər Grevbr-Neuenhsn: -lę·n.də Bergh-Etzw; -lę·ŋ.dər, –·ŋ.kt- Bergh-Blatzh Elsd, Grevbr-Stdt Bedburdyck Wickrathbg Otzenr, Neuss-Glehn Gohr, MGladb-Giesenk Kleinenbr Odenk Rheydt, Jül-Hottorf; høptə(r)-, høbdələŋ (-li-, -lø-) Köln-Niehl, Grevbr-Ökoven; -lęŋ Bergh-Bedbg Habbelr Horrem OEmbt; -lę·ŋ.ktər, -·ŋ.dər Köln-Widdersd, Bergh-Glesch (-pətə-) Grouven Harff Morken NAussem Quadr, Dür verbr., Grevbr-Elsen Hochneuk Kapellen Orken Otzenr Weckhv, Neuss verbr.; -lę·ŋ.kər Neuss-Rommersk, Grevbr-Hoisten Hülchr; høptərlę·ŋ.kər Bergh-Thorr m. (hier u. da f., n.): 1.a. brauner Gras- oder Landfrosch. RA.: Girdröckdag (Gertrud-) spröngen de H. in de Bach der Frühling naht LRip, — on et Saf en de Staf (Stab) Schleid-Wollenbg; ze Matheisdag sprengt der H. in de Bach; wann e et dann noch net deht, os e ze Girdröckedag allzeck (-zeit) beret (bereit) Schleid. De lit (liegt) do wie en H. krumm Sol. Wer H. wellt werde, moss iərsch Külkopp (Kaulquappe) sen Allg. Lad mer se füre op, sprönge se höngen (hinten) heraf, sät Ülespegel, do hatte H.ə gelade Bergh-Blatzh. Losteg es et anzesenn (anzusehen), wie de H. en't Water gonnt; ihr H., ihr H., ihr sit en dommes Kor; se woule (wollten) sech rasieren loten on hant auch keine Hor (Haare) Sol. Was haben wir gekocht? scherzh. Antw.: Höppelengderschben möt Fütz (Fürzen) ongeren (untereinander) Bergh-Hüchelhv; Höpperling de Spin (Späne) mit Nihnodele (Nähnadeln) Köln-Stdt. — b. Heuschrecke Verbr. in uSieg, Eusk, Bo, Köln, MGladb. — c. Grille Köln. — 2. übertr. a. persönl. hinkender Mensch Ahrw-Holzw, Köln, Sol. — b. sachl. α. ein Kinderspielzeug; an die Ecken einer nicht mehr grünen Holzgabel spannt man eine starke dünne Schnur; nun dreht man einen entsprechend langen Pflock in die Schnur u. bringt auf die Vereinigungsstellen des Holzes ein Klümpchen erwärmten Peches, in das man den gespannten Pflock hineindrückt, so dass er zunächst haften bleibt; legt man das Ganze dann richtig auf den Tisch, u. erkaltet das Pech, dann löst sich der Pflock, u. durch das Drehen der Schnur macht das Ganze einen Luftsprung Sol-Burschd. — β. Höpplenge Knixe u. Verbeugungen Schleid-Hellenth.
2558 Zeichen · 56 Sätze

Lautwandel-Kette

Von der indoeuropäischen Wurzel bis zur Mundart

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  1. modern
    Dialekt
    Hüpperlingm.

    Mecklenburgisches Wb. · +2 Parallelbelege

    Hüpperling m. Heupferd Egg. Trems. 63; ein Webfehler Gem. Aufs. 1782, S. 158. Br. Wb. 2, 672; Dä. 197 a .

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Wortbildung

Komposita & Ableitungen mit huepperling

3 Bildungen · 3 Erstglied · 0 Zweitglied · 0 Ableitungen

Ableitung von huepperling 2 Analysen

huepper + -ling

huepperling leitet sich vom Lemma huepper ab mit Suffix -ling.

Alternativen: huepp+-er+-ling

Zerlegung von huepperling 2 Komponenten

huepp+erling

huepperling setzt sich aus 2 eigenständigen Lemmata zusammen. Die Klammerung zeigt die Hierarchie der Komposition; Klick auf einen Bestandteil öffnet seine Etymologie.

huepperling‑ als Erstglied (3 von 3)

Hüpperlingsende

RhWB

huepperling·sende

Hüpperlings-ende høpəlę·ŋ.dəšę·ŋ.k Bergh-Elsd n.: westliches Dorfende, wo Frösche in den dortigen Maren sich aufhalten.

Zitieren als…
APA
Cotta, M. (2026). „huepperling". In lautwandel.de — Aggregat aus 53 historischen deutschen Wörterbüchern. Abgerufen am 12. May 2026, von https://lautwandel.de/lemma/huepperling/rhwb?formid=H09529
MLA
Cotta, Marcel. „huepperling". lautwandel.de, 2026, https://lautwandel.de/lemma/huepperling/rhwb?formid=H09529. Abgerufen 12. May 2026.
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Cotta, Marcel. „huepperling". lautwandel.de. Zugegriffen 12. May 2026. https://lautwandel.de/lemma/huepperling/rhwb?formid=H09529.
BibTeX
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