Hauptquelle · Grimm (DWB, 1854–1961)
hochsinn m.
hochsinn , m. 1 1) streben nach hohem rang, das hochhinauswollen: doch würde sie der erste platz beglücken: dem hochsinn ist die zweite stelle pein. Göthe 9, 232 . 2 2) sinn für hohes, edles, hervorragendes: es ist ( die person ) eine zusammensetzung von hochsinn und niederträchtigkeit. Göthe 36, 4 ; der Terzky hochsinn, Theklas jugendlicht. 4, 59 . namentlich auch der wehrkräftige, tapfere sinn: stieg die persische monarchie zu höchster macht und glückseligkeit, die denn doch zuletzt an dem hochsinn einer benachbarten, kleinen, zerstückelten nation endlich scheiterte. 6, 27; sprachs, und wand…