Hauptquelle · Grimm (DWB, 1854–1961)
hinterschleichen verb.
hinterschleichen , verb. 1 1) von hinten beschleichen, mhd. hinderslîchen ( Lexer wörterb. 1, 1297 ); so vom jäger bezüglich des wildes: welchen der jäger hinderschleichet und erleget. Fischart ehz. 544 ; aber auch sonst in sinnlicher schärfe, eigentlich und bildlich: gehe hin an die thür und gib fleiszig acht, dasz uns niemand hinterschleichen möge. engl. comöd. 1, Bb 3 b ; ich hinterschlich sie ( bauern ) unversehens, und sagte: gute nacht, oder guten tag. Simpl. 2, 83 Kurz; die liebe hinterschleicht die leute wie ein dieb. Butschky Patm. 77 , sprichwörtlich, auch bei Lehmann 1, 499 ; ich so…