Hauptquelle · Meyers Konv.-Lex. (1905–09)
Hilfsschulen
Hilfsschulen für schwachbegabte Kinder wurden schon im Anfang des 19. Jahrh. öfter als Bedürfnis bezeichnet (F. H. C. Schwarz [s. d.] in Heidelberg). Auch die allmählich aufkommenden Idiotenanstalten (s. Idiotie ) halfen dem Bedürfnis nicht ab, da es sich nicht immer um geradezu blöd- oder schwachsinnige Kinder handelt, deren ganze Pflege besondern Anstalten anvertraut werden müßte, sondern auch um solche, die nur gewisser körperlicher und psychischer Mängel wegen mit normal begabten Kindern nicht Schritt halten können. Mit einem festen Plane trat 1864 zuerst der Taubstummenlehrer in Leipzig (…