Hauptquelle · Grimm (DWB, 1854–1961)
heilend n.
heilend , n. eine binde wie sie der wundarzt braucht: du solt auch allwegen die arm oder die bein mit häylenden binden, wo dann die wund ist. Gersdorf feldb. d. wundarzn. (1528) 35 ; so nim ein heylandt von einem tuoch, damit man einen bindet dem man ader laszt. das.; dorumb gobent sye im uff ein solichs geteilt, ein gehürnte frog, eine gabelechte frog. alsz die böszen knaben thuond. man spricht gemeinlich, huot dich vor den geteilten. die mit dem lotterholz geben eim das selb holz zwischen beide hend, und machent ein heilant dorumb, und wettent mit eim, ob es härab gang, oder nit. welches er …