Eintrag · Rheinisches Wb.
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Heide II bis ins SNfrk wie Heide I lautend; doch Birkf hait, –Ei-; Eup he (H. I hę·i.t); Aach hej; Remschd het; SNfrk hē:, he·i., hę·i.; Klevld hai; Pl. fehlt durchweg, dafür vill Hed f.: 1.a. Heidefläche; nach FlN benannt, z. B. Wahner H.; Öcher (Aachener) H., Ärmodei, Beddelei! deutet die schlechte Bodenbeschaffenheit dieser H. an; us zor (zur) Heden deutscher Name für den wallonischen Ort Breyeres; zor Heden für den Ort Malm-Gecuzaine; wärschte nemmen iwer Hätzelder H.! Merz; ech wolt, dat de op der Hoppelter H. wüərsch! MGladb-Rheind; de wonnt op de H. in Erk-Doverheide; de H. die Bönninghardt, de es van de H.; de Sonsbeckse H. zwischen Sonsbeck u. Bönninghardt Mörs; Schiffelsh. Land, das geschiffelt werden musste (s. d.) Meis. RA.: Den os van der H. aus weltentlegener Gegend, wo die Welt mit Brettern zugenagelt ist Malm; die sin ut de H. Emmerich. Of de H. gohn auf den Berg Bernk. Se han gedanz, dat de H. wackelde Rip, Nfrk. He es fruəh, wenn he met den Dag üver de H. kömmpt er muss schwer um den täglichen Unterhalt kämpfen Kemp-Dyck. Gej mott nit H. rupen, för daj (dat gej) dröwer sit Klev. Wenn de H. lang (am Ende) noj et Blöhje kriege, de Mensse dann enne sure Wenter kr. Klev-Cranenbg. Rent (regnet) et op Maria Hemmelfahrt, dann baue de Spönne en de H. die Bienen bekommen dann keinen oder sehr wenig H.honig Sieg-Sieglar. Em Spörkel (Februar) moss et Livvelingkche (Lerche) op de H., mag et em sen lef oder led (leid) Bo-Dransd. — Tribbelke, Tr., twe (2), et löpp all üəver de H.; do kome dri Langsje, di kosche (konnten) Tribbelke, Tr.-twe net kihre Neckr. beim Nachlaufesp. Heinsb-Dremmen. — b. Hedchen Schindanger Kemp-Süchteln; om H. häufiger FlN. — 2. Heidekraut, calluna vulgaris, auch Besemeheij Nfrk; weisse H. euphrasia stricta Merz-Nunk, Allg.; de H. blöht; de H. möt de Kunsch (Flock) afhaue (afläppe) Kemp, afplagge Klevld; H. haue absicheln als Stallstreu; H. mache; H. holle Rip, Allg. RA.: Wann de H. on (an) der Spetzt derirscht (zuerst) bleht, dann os de irschde Korsot (Kornsaat) de best; wann de H. on de Mett derirscht bleht, dann os de zweide K. de best, on bleht et inne derirscht, dann os de letzt de best Koch-Laub.
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modern
DialektHeide II
Rheinisches Wb. · +1 Parallelbeleg
Heide II bis ins SNfrk wie Heide I lautend; doch Birkf hait, –Ei-; Eup he (H. I hę·i.t ) ; Aach hej; Remschd het; SNfrk …
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Kompositum 8
Sackgasse 1
Wortbildung
Komposita & Ableitungen mit heideii
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Cotta, M. (2026). „heideii". In lautwandel.de — Aggregat aus 53 historischen deutschen Wörterbüchern. Abgerufen am 17. May 2026, von https://lautwandel.de/lemma/heideii/rhwb
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Cotta, Marcel. „heideii". lautwandel.de, 2026, https://lautwandel.de/lemma/heideii/rhwb. Abgerufen 17. May 2026.
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Cotta, Marcel. „heideii". lautwandel.de. Zugegriffen 17. May 2026. https://lautwandel.de/lemma/heideii/rhwb.
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