Hauptquelle · Grimm (DWB, 1854–1961)
haltstatt f.
haltstatt , f. 1 1) der ort wo man sich birgt um feinden oder vorüberziehenden aufzulauern ( nach halt 4 sp. 271), mhd. haldestat wb. 2, 2, 601 a : da leith ein holz und ich sagt ungefährlich zu dem buben, da wäre eine guthe haltstatt, wann du einmal ein reuter wirst, dasz du es auch wissest. Götz v. Berl. 101 ; er aber ist auf der kaufleut wagen gewesen. als sie nun auf die haltstatt kommen, sind die reuter herfür gewüscht zum wagen, und nicht gewuszt, dasz der fürst drauf gesessen. Melanchthon orat. von herzog Ernsten, deutsch von Lauterbeck (1563) 17 ; wir mögen woll ausz unser haldstat ruc…