Eintrag · Rheinisches Wb.
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Halm II haləm [hęləmə Saarbr-Sulzb; Dat. Sg. im Geb. der Schärfung ha·l.əm; in Trier-Ld (Mos), Wittl, Bitb -ā:- (Nom. Sg. -a-)], Pl. -ę- [im Geb. der Schärfung hę·l.əm; –E:-; doch hElmən Trier-Kenn; -a-, –ē- Bitb; hElmər Hunsr, Mörs-Neuk], Demin. hęləmχə(n), -ę·l.-, –kə m.: 1. wie nhd., bei Gras u. Getreide, Gras-, Frucht-, Strohh.; de Froch es en de (om) H. gewasse, — steht got em (om) H., — steht noch om H.; de Froch om H. verkofe; he hät noch en paar Hälm Heu ze verkofe Rip, Allg. RA.: Da's e Pütske von der grönen H. das ist unglaublich, gelogen Viersen. Jed Vigelchen fönd en Hälmchen fir sein Nast (Nest) Trier-Mehring. Hälm ut dem Strüh söken (suchen) nutzlose Arbeit verrichten Sol, Mörs. De het em Nest de H. geholt andere durch Fleiss u. Geschick übertroffen Koch-Lutzerath. Wer enen H. net ofheft, kret kes (niemals) en Beisch (Bausch) Mos (o. O.). Do haste e Hälmchen of en Peisch (Bausch, Bündel) falle losse zwecklose Zugabe Koch-Laub. Mancheraner läft (läuft) dem H. no on lässt de Bausch schweammen Merz-Nunk, Mosfrk; de finkt den H. un lisst (lässt) de Beisch Strih schwammen Bitb; en H. (met zwei Hännen) glännt (landet) en (er) on en B. leischt en dreiwen Saarbg-Faha, Mosfrk verbr. De Mädchen solle fir en H. Werk (Flachs, Hanf) iwer en Zongk (Zaun) sprongen Prüm-Ihren. Enen op de Hälm legen einen Toten aufs Stroh legen uWupp. — Hälmchen (Hälm) ziehen Rhfrk, Mosfrk, — trecken Rip, Nfrk (-ke) H. ziehen zum Losen; Knopp un Hälm ziə Ottw; et gröttste Hälmke trecken das grösste Glück haben Elbf. — Findet man zwei H. in Kreuzesform übereinanderliegend, so hat man einen Todesfall in der Familie zu erwarten. — 2. übertr. a. Halm, meist et Hälmche Stiel der Tonpfeife May-Trimbs, Schleid-Dottel, Rheinb-Meckenh, Sieg-Rhönd Fussh, Elbf, uWupp. — b. Röhre der Giesskanne uWupp 1870. — c. Harnröhre bei Menschen u. Tieren ebd. — d. der Schenkel einer Schere, der vom Auge ausgeht, dieses mit dem Blatt verbindet, meist rund, mitunter verziert Sol, uWupp. — e. Pflugteil, das spitz auslaufende Ende des Riesters u. das hintere Ende des Wessels Grevbr-Priesterath. — f. Gottshalm s. Gottshaller.
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DialektHalm II
Rheinisches Wb.
Halm II haləm [ hęləmə Saarbr-Sulzb ; Dat. Sg. im Geb. der Schärfung ha·l.əm; in Trier-Ld (Mos), Wittl , Bitb -ā:- (Nom.…
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Cotta, M. (2026). „halmii". In lautwandel.de — Aggregat aus 53 historischen deutschen Wörterbüchern. Abgerufen am 9. May 2026, von https://lautwandel.de/lemma/halmii/rhwb?formid=H01137
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Cotta, Marcel. „halmii". lautwandel.de, 2026, https://lautwandel.de/lemma/halmii/rhwb?formid=H01137. Abgerufen 9. May 2026.
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Cotta, Marcel. „halmii". lautwandel.de. Zugegriffen 9. May 2026. https://lautwandel.de/lemma/halmii/rhwb?formid=H01137.
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