Hauptquelle · Grimm (DWB, 1854–1961)
haderei f.
haderei , f. streit und zwar a a) blutiger, rauferei: ein erber rate hat zu herzen genomen und bedacht die meniglich aufruer, zweinung, misshandlung, haderei und verwundung, so sich bissher oft und dick erhebt haben. Nürnb. polizeiordn. 44; kurzweil tet in erleschen, zuletzt ward haderei, da sah man vil der reschen, schluogen als woltens dreschen. Uhland 657 . b b) auch nur streit mit worten, gezänk: es leuft auf eine haderei hinaus, res tendit ad jurgium Stieler 777 ; wann sie der hedrei stetigs haben gepflegen, die weil ir vater ist tot gelegen. fastn. sp. 87, 16 . der begriff mildert sich n…